Gerneralversammlung 2010

Jahreshauptversammlung 2010

Selten war die Jahreshauptversammlung des Reitvereins so gut besucht, wie in diesem Jahr.
Wie über 50 Mitglieder drängten sich im Saal von Dehnes Gasthaus, um aktiv am Geschehen des Vereins mit teilzunehmen.
Diese Beteiligung freut den Vorstand und ist ein wunderbares Indiz für die Lebhaftigkeit des Vereins.
Wie immer wurde neben zahlreichen Ehrungen das Programm des letzten Jahres mit seinen vielen Höhepunkten noch einmal beleuchtet und ein Ausblick auf das kommende Jahr gegeben. Das gab dem Vorstand die Gelegenheit sich bei allen Mitgliedern herzlich für deren Unterstützung zu bedanken.
Zur Neuwahl standen diesmal der 2. Vorsitzende und der Sportwart an. Dessen Wahl war notwendig, weil Frau Neipp, den Reitverein durch ihren Umzug nach Holstein verlassen hatte.
Zum 2. Vorsitzenden wurde der bisherige Amtsinhaber, Herr Rechtsanwalt Eugen Klein auf den Vorschlag des Vorstandes ohne Gegenstimmen wieder gewählt. Zum Sportwart wählten die Mitglieder Barbara Helmrich aus Isernhagen. Barbara Helmrich hat im Reitverein drei Pferde untergestellt und ist selbst eine gute und begeisterte Reiterin. Zudem ist sie die größte Förderin und Unterstützerin ihrer Tochter Carla, die zu den besten Nachwuchstalenten der Region im Dressurreiten gehört. Frau Helmrich hat sich dazu bereit erklärt, nun auch die Mitglieder des Vereins an ihren großen Erfahrungen im Turniersport teilnehmen zu lassen und will sich darum bemühen, die Mitglieder sportlich fördern zu lassen. Zudem übernimmt Frau Helmrich die Betreuung der freiberuflich tätigen Reitlehrer und wir deren Ansprechpartner. Wir danken der Familie Helmrich für die Unterstützung.

Sehr erfreulich ist auch die Entwicklung im Jugendbereich. Seit einem Jahr haben wir ein Jugendteam, dass beständig arbeitet und sich sehr gut besteht. Die Generalversammlung bestätigte die erfolgte Wiederwahl des Jugendteams.

Um einen heiklen Punkt ging es sodann bei der Diskussion über den Zustand des Hallenbodens. Der Vorstand hatte referiert, dass einige Mitglieder sich über dessen Zustand beschwert hatten. Daraufhin hatte man Angebote über eine Sanierung des Bodens eingeholt, die sich auf eine Investitionssumme von ca. 15.000 € belaufen. Da der Boden erst vor 4 Jahren erneuert worden war, war eine Erneuerung noch nicht in den Finanzplan mit aufgenommen worden und deshalb erläuterte der Vorstand, dass eine jetzige Erneuerung des Hallenbodens eine Umlage benötige. Zudem wurde ausgeführt, dass die vorzeitige Beschädigung des Hallenbodens nach sachverständiger Meinung auf die Häufigkeit des Longierens zurückzuführen ist und dass ein neuer Boden notwendigerweise ein Hallenlongierverbot mit sich brächte.
In einer lebhaften Diskussion führte die Mehrzahl der reitenden Mitglieder aus, dass sie den Boden für noch ausreichend hielten und beantragten, das Thema um ein Jahr zu vertragen. Die Abstimmung hierüber ergab ein klares Ergebnis, denn dreiviertel aller Reiter hielt den Boden für gut und nicht auswechselungsbedürftig. Natürlich wird sich der Vorstand darum bemühen, Maßnahmen zu ergreifen, um den Boden zu gut wie möglich zu erhalten. Diese Maßnahmen werden in Abstimmung mit Fachleuten ausgearbeitet und kommuniziert werden. Schon jetzt aber sollte auf das Longieren im Interesse der Reiter tunlichst verzichtet werden. Auf die Möglichkeit, die Pferde in der Führanlage bewegen zu lassen, weisen wir gesondert hin.
Nochmals bedankt sich der Vorstand für die hervorragende Mitarbeit der Mitglieder und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit.