05.02.2013 Ist ein Ende in Sicht?

Aktuelles zu den Reitplätzen:

Auch wenn es in der letzten Zeit um unsere Plätze vermeintlich ruhig geworden war, so ist doch sehr Viel geschehen.
Nach dem ersten Schock und den dann geführten Gesprächen mit der Verwaltung haben wir zusammen mit der Gemeinde Isernhagen und der Region Hannover einen Plan erarbeitet, der allen Interessen gerecht werden soll.
Dabei muss man wissen, dass in diesem Fall beide Verwaltungen zu entscheiden haben.
Bei dem überwiegenden Teil des betroffenen Geländes handelt es sich um ein Landschaftsschutzgebiet. Da im Landschaftsschutzgebiet Sportplätze nach der entsprechenden Verordnung grundsätzlich nicht gestattet werden können, muss zunächst die Region diesen Schutz aufheben. Da sich Alle also auch die Reiter - darüber einig sind, dass grundsätzlich die Landschaft geschützt werden soll, mussten Wege gefunden werden, die Umwelt bei allen Änderungen nicht zu kurz kommen zu lassen. Deshalb wurde ein umfassender Plan erarbeitet. Zum Einen wird ein bislang nicht geschütztes Gebiet östlich des Reitervereins von gleicher Größe nunmehr ins Landschaftsschutzgebiet übernommen werden. Zum Anderen verpflichten wir uns, die Ackerfläche, die bislang von der Rennbahn umgeben ist zu renaturieren und die Uferbereiche besonders zu pflegen. Schließlich dürfen auf dem jetzigen Gebiet keine Hochbauten mehr entstehen. Faktisch bedeutet das natürlich gegenüber der bisherigen Lage ein gewaltiges Plus für die Umwelt. Das ohnehin gepflegte und naturnahe Reitvereinsgelände von 4 ha erhält einen umfassenden Schutz vor Hochbauten. Hinzu treten 4 ha neues Landschaftsschutzgebiet und 4 ha. Renaturierungsfläche.
Diesen Planungen zeigt sich die Verwaltung dann gegenüber auch aufgeschlossen und erklärte sich am 15.1.2013 in einem langen Gespräch mit allen Beteiligten dazu bereit, den Vorgang nun in die nächste Sitzung des Regionsausschusses für Umwelt und Klimaschutz am 5. Februar 2013 einzubringen.

Sollte die Regionsversammlung dann im Frühjahr dem Vorschlag der Verwaltung zustimmen, würde die Löschung des Bereichs aus dem Landschaftsschutzgebiet erfolgen. Damit wäre der Weg für die Gemeinde Isernhagen frei, das Gebiet einer ordnungsgemäßen Planung zu unterziehen und so die Nutzung der Flächen langfristig zu ermöglichen. Nach Jahrzehnten der Unsicherheit wäre dann endlich ein Ende des Schreckens in Sicht. Selbstverständlich haben alle Parteien und insbesondere die Verwaltungen untereinander sich abgestimmt, so dass es dann an der Planung keine wesentlichen Veränderungen mehr geben wird.

Der Verein hat sich mit den Planungen sehr schwer getan, denn jede Planung ist auch mit Kosten verbunden. Wir verfügen aber durch das gute Wirtschaften in den vergangenen Jahren über noch vorhandene und schon zurück gestellte Mittel und haben zudem die Zusage des Betreibers, sich angemessen an den Kosten zu beteiligen.

Möglicherweise stehen wir deshalb vor dem Ende eines langen Verfahrens und können uns dann endlich unvoreingenommen und voller Hoffnung in die Zukunft der Gestaltung unseres Jubiläumsjahres widmen.