Hubertusjagd 2011

Hubertusjagd

03.11.2011

Hubertusjagd Isernhagen 72 Reiter legen für die Jagd einen Tag Urlaub ein.

Wer an einem Donnerstag veranstaltet eine Jagd, um der Tradition zu gehorchen, der muss damit rechnen, sich ggf. auch mit einer Handvoll Reitern begnügen zu müssen. Umso zufriedener waren wir als Veranstalter, dass sich 72 Reiter die Zeit nahmen und in Isernhagen ritten.

Das Wetter präsentierte sich von seiner schönsten Seite und das durch die Wolken schimmernde Herbstlicht tauchte die Jagdstrecke in ein besonders festliches Gewand.

Wieder waren auch ca. 500 Zuschauer erschienen, für die das Begleiten der Jagd ein willkommener Auftakt im November ist.
Wir verfügen ja über ein eingespieltes Team, das sowohl bei der Präparation des Geläufes, des Hindernisbaus und der Organisation der Jagd weiß, was es tut und sich uneingeschränkt aufeinander verlassen kann. So verlief die Jagd auch im Hinblick auf die vielen Menschen fast reibungslos. Wir hatten uns dazu entschlossene eine uns zu kurz erscheinende Schleppe herauszunehmen und den Rückweg zum Reitverein ein wenig zu verlegen. Das tat der Jagd durchaus gut.
Die beiden Meuten ergänzten sich wie niemals zuvor und stachelten sich derartig auf, dass es den Pikeuren fast nicht möglich war, die Hunde im Zaum zu halten. Die Folge war ein sehr hohes Tempo, so dass wir froh waren, klobige breite Sprünge gebaut zu haben, die die Pferde auch bei diesem hohen Tempo gut annahmen.

Im dem ein oder anderen Bericht tauchte wieder einmal die Behauptung auf, die Sprünge seien höher als bei jeder Vielseitigkeit, was aber natürlich falsch ist. Wir verwenden in Isernhagen ca. 60 cm dicke Stämme die breit verbaut werden, so dass diese Hindernisse sehr klobig und massiv wirken. Kein fester Sprung ist aber höher als 1,15 m und auch die Hecken wirken nur durch ihre Tiefe so wuchtig. So ist es auch zu erklären, dass wir lediglich einen leichten Sturz zu verzeichnen hatten, der ohne Blessuren verlief.
Umso launiger verlief die abendliche Party in der Reithalle, in der bis spät in die Nacht ausgelassen gefeiert und getanzt wurde.

Mit ein wenig Wehmut verabschieden wir uns nun wieder für zwei Jahre von unserer Exklusivität, die Jagd an einem regulären Wochentag zu veranstalten, weil die Jagd 2012 an einem Samstag und 2013 zum hundertsten Jubiläum des Reitvereins sogar an einem Sonntag stattfinden wird.
Aber auch diese Bürde werden wir mit unserem guten Team hoffentlich zufrieden stellend erledigen können.
Wir als Veranstalter bedanken uns bei allen Helfern, den Gästen und den Meuten für einen wunderschönen Tag und hoffen, uns im nächsten Jahr wieder sehen zu können.

Bilderhinweis:

Schöne Bilder von der Jagd gibt es hier:

Lutz Poltrock