Hubertusjagd 2012

Sport

Das Wetter:

Wer eine Jagd im November veranstaltet, der muss immer damit leben, dass diese auch im Regen durchgeführt werden muss. Ärgerlich ist es dennoch und üblicherweise wirkt sich dieses doch sehr nachteilig auf die Besucherzahlen aus. Umso verwunderter waren wir als Veranstalter, bei strömenden Regen 350 Zuschauer und über 90 Reiter begrüßen zu können.

Freude

Der neue Jagdherr:

Mit Heinrich Bätke war ein neuer junger Jagdherr angetreten, der die in den letzten Jahren geprägte Tradition der sportlichen Jagden nahtlos fortsetzte. Bereits beim Jagdaufbau und der Organisation der Jagd nahm er das Heft wesentlich im Sinne der Tradition in seine Hände.

Bis auf das Wetter klappte dann auch alles reibungslos!

Kammeradschaft

Die Jagd:

Es waren sechs sportliche Schleppen vorbereitet worden, von denen wieder vier auf dem 250 ha großen Truppenübungsplatz stattfanden.

Das Parforcehornchorps Hannover Treffpunkt Fermate aus Hannover hatte ein wenig Mühe gegen das Regengeprassel mit ihren Hörnern anzukommen und wurde ebenso wie die Jagdreiter von so manchen Zuschauer ob ihres feuchten Auftritts bejammert.

Gejagt wurde - wie immer und in Zukunft - hinter der Niedersachsenmeute, die seit ihrer Gründung die Sportlichkeit in Isernhagen annimmt und ein in jeder Hinsicht verlässlicher Partner der isernhägener Jagdreiter geworden ist. Deren Hunde wurden durch die lauten und schnellen Harrier aus Böhme ergänzt, so dass alle Beteiligten wieder ein besonderes Spektakel und einen dem Hubertustag angemessenen Höhepunkt der Jagd Saison erleben konnten.

Es ist immer wieder beeindruckend, ein solches lautes und spurtreues Pack, bestehend aus so unterschiedlichen aber sich so sehr ergänzenden Hunden erleben zu dürfen. Beglückt durch dieses Erlebnis wurde trotz des der nassen Kleidung bis in die Nacht gefeiert.

Leidenschaft

Unsere Philosophie und unser Dank:

Wir haben uns in Isernhagen immer darum bemüht, das zarte Pflänzchen der Jagdreiterei zu fördern und können rückblickend ein wenig stolz darauf sein, durch unsere gut besuchten Lehrgänge und sportlichen Jagden eine kleine Facette zur deutlich wahrnehmbaren Wiederbelebung der Jagdreiterei beigetragen zu haben. Dabei haben wir uns immer um die Gemeinsamkeiten des Jagdreitens bemüht und diese durch die Hundearbeit, den Sportsgeist und die Kameradschaft definiert. Diese Tugenden waren uns immer wichtiger als die Farbe oder gar die Schönheit des getragenen Rocks. Wer in der Natur reitet und das Zusammenspiel der Kreaturen erlebt, dem sollte die Schöpfung auch ein wenig Demut abverlangen. Gerade deshalb ist Hubertus zu unserem Schutzpatron erkoren worden. Besonders stolz hat es uns in diesem Zusammenhang gemacht, diese Veranstaltung erstmalig in Eigenregie durchgeführt zu haben. Allen Helfern, die große Kameradschaft und ein riesiges Engagement gezeigt haben, müssen und wollen wir danken. Mit dieser Hilfe werden wir uns auch in Zukunft darum bemühen, den Tag des Hubertus angemessen zu begehen und sind hoffnungsvoll, diese lange Tradition auch zukünftig aufrechterhalten zu können.


Courage

Fotohinweis:

Weitere Fotos von Bernd Witzmann finden Sie in unserer Fotogalerie

Sehr schöne Jagdfotos können Sie auch unter der Seiten: www.foto-ix.de und www.foto-schafft.de einsehen.

Das Wichtigste - Die Hunde