Hubertusjagd 2014

Immer wenn Hubertus ruft!

Hubertusjagd mit „Bombenstimmung“

Natürlich schaut man als Veranstalter, der sich einer 148-jährigen Tradition verpflichtet fühlt und stets am Hubertustag eine Schleppjagd veranstaltet, immer ein wenig skeptisch auf diese Veranstaltung, wenn der 3. November auf einen Montag fällt.

Dass diese Skepsis unbegründet ist, bewiesen wieder einmal die Norddeutschen Jagdreiter. Denn trotz dieser Situation und widriger Wettervorhersagen schrieben sich 67 Reiter in das Jagdbuch ein. Besonders schön war die Tatsache, dass wir auch viele Jugendliche als Gäste begrüßen konnten. Auch Hubertus selbst nahm Einfluss auf die Veranstaltung, denn pünktlich zum Stelldichein hatten sich die letzten Regenschauer verzogen.

Sowohl die Niedersachsen Meute wie auch die Asbach Foxhounds waren mit stattlichen Packs angereist, sodass die zahlreichen Teilnehmer, zu denen auch ca. 250 Zuschauer gehörten, sich an großartigen Bildern mit 24 Koppeln jagdeifriger Hunde erfreuen konnten, die zudem noch von den Klängen der zahlreich erschienenen Bläser des Performancehornchors Hannover stimmig untermalt wurden. Die Schleppenleger nutzten in diesem Jahr das Gelände in wunderbarer Weise, sodass sich auf den Seiten des Standortübungsplatzes die Hundearbeit sehr gut verfolgen ließ. Wir als Veranstalter werden uns von diesen Bildern für die nächsten Jahre anleiten lassen.

Wieder einmal wurde neben dem klassischen nicht springenden Feld ein Besucherfeld angeboten, in welchem die Reiter unter fachkundiger Anleitung unabhängig vom Jagdfeld zu den Höhepunkten der Jagd geführt wurden. Diese Gelegenheit nutzten viele Reiter, um erstmals auf dem Pferd eine Jagd zu erleben. Die Reiter in den ersten beiden Feldern hatten wieder eine Reihe anspruchsvoller Hindernisse zu überwinden, was deren Laune spürbar anhob.

Denn nach dem Verzehr des üblichen Grünkohls und dem Abhalten positiv gesinnter Reden bebte die Reithalle bereits um 18:00 Uhr unter den engagiert vorgetragenen Tanzschritten der Jagdgesellschaft.

Zu dieser explosiven Stimmung gehörte es dann auch, dass die Jagdgesellschaft beinahe nach der Jagd den Truppenübungsplatz nicht hätte verlassen können, weil in unmittelbarer Nähe eine alte Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden war. Nur durch den besonnenen Einsatz der Polizei war es überhaupt möglich, zum Halaliplatz zu gelangen.

Fotohinweis

Die ersten Fotos gibt es auch bereits im Internet zu sehen.
Foto-Schafft
Foto-Ix

Einige Bilder von Bernd Witzmann