03.11.2017 Hubertusjagd Isernhagen

Hubertusjagd

03.11.2017 Der Tag des Hubertus

150 Jahre Schleppjagd in Isernhagen!
Seit 1867 werden rund um Isernhagen Schleppjagden geritten. Zunächst stand dort die Sportlichkeit vor der Tradition, denn schließlich hatte das Militärreitinstitut und später die Kavallerieschule die Schleppjagd als beste umfassende Ausbildung des Pferdes angesehen und entsprechend gefördert.
Heute hat die Sportlichkeit in Isernhagen Tradition.
Regelmäßig am Ehrentag des heiligen Hubertus, des Schutzpatrons der Jagd, wird deshalb auf dem schon seit 1867 berittenen Boden noch heute die Hubertusjagd Isernhagen veranstaltet.
Gejagt wird hinter den Hunden der Niedersachsenmeute auf dem traditionsreichen Boden des 250 ha großen zaunlosen Truppenübungsplatzes.

Der Tradition entsprechend werden wir auf 6 Schleppen ca. 35 anspruchsvolle klobige Hindernisse präsentieren. Die Bläser der hannoverschen Fermate haben bereits zugesagt und alle hoffen auf eine gute Grünkohlernte, um die Jagdgesellschaft anschließend in der Reithalle mit deftigen Speisen und einem kühlen Bier zu beköstigen.

Jagdprogramm

  • Jagdtermin: Freitag, der 3. November 2017

  • Anfahrt: Parkplatz auf dem Wiesengelände des Reitvereins Isernhagen, Burgwedeler Straße 43, 30916 Isernhagen.

  • Stelldichein: 11:00 Uhr ohne Pferd zum gemeinsamen Frühstück in der Reithalle

  • Stelldichein auf dem Pferd: 13:00 Uhr - Abritt: anschließend

  • Halali: ca. 16:00 Uhr auf dem Halaliplatz

  • Sonnenuntergang: 16:49 Uhr

  • Jubiläumsstiefelball: anschließend in der Reithalle des Vereins

  • Jagdordnung: gejagt wird nach den Regeln der Isernhägener Jagdordnung

  • Jagdwetter: eigentlich egal!

  • Jagdstrecke: 6 Schleppen über ca. 16 km, mit ca. 35 festen Hindernissen, einschl. Hecken, Mauern, Tiefsprüngen und 6 Wasserdurchquerungen sowie 2 wundervollen Gräben hinter den Hunden der Niedersachsenmeute.

  • Jagdprofil: 1. Feld: anspruchsvoll und schwer; 2. Feld: sportlich; 3. Feld schnell; Zuschauerfeld: gesellig

  • Jagdfelder:

  • 1. Feld = springendes Feld hinter der Meute, ggf. weiteres Jugendfeld

  • 2. Feld = junge, noch Erfahrung sammelnde Pferde oder Reiter mit ausgesuchten Sprüngen

  • 3. Feld = Reiter, die in zügigem die Jagd ohne zu springen beobachten wollen

  • Zuschauerfeld = die Reiter werden in gemäßigtem Tempo zu den besten Stellen der Jagd geführt

  • Jagdzuschauer: Die Jagdzuschauer werden auf Treckergespannen geführt. Das Befahren des Standortübungsplatzes mit privaten Fahrzeugen ist nicht möglich. Für den Fahrdienst bitten wir Erwachsene um einen Kostenbeitrag von 5 €. Bitte erscheinen Sie rechtzeitig, weil die Plätze sehr beschränkt sind und definitiv nicht allen Zuschauern ein Platz auf den Treckergespannen zugesagt werden kann. Vorbestellung sind leider nicht möglich.

  • Jagdbläser: Parforcehorncops Fermate Hannover

  • Jagdcap: 35 € inkl. zünftigem Jagdessen - 10 € Jugendliche, Schüler, AZUBis und Studenten

  • Jagdliche Rückfragen:
    Eugen Klein, Tel.: 015 14 262 99 44
    Heinrich Bätke, Tel.: 0163 8728049

  • Jagdfotografen werden bei vorheriger Akkreditierung speziell geführt

Ofizielle Einladung

Hier finden Sie die

>>>E i n l a d u n g<<<.

Wir würden uns über Ihr Kommen sehr freuen.

Jagdlicher Sicherheits- und Haftungshinweis

Die Veranstalter weisen auf die Gefährlichkeit von Schleppjagden hin und bitten um die größte Vorsicht und Rücksichtnahme nach den Regeln der Jagdordnung von 1971.
Die Veranstalter, die Meuten und Teilnehmer haften bei Sachschäden untereinander lediglich für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Alle Pferde und Reiter müssen haftpflicht versichert sein.

Rettet die Jagd in Rot!

Es gibt kaum ein traditionelleres Schleppjagdgebiet als Isernhagen. Dort jagten die Hunde des kaiserlichen Militärreitinstitutes, der Kavallerieschule und seit über 60 Jahren folgen wir der Niedersachsenmeute. Dabei war der Sport zunächst feudal, dann militärisch, schließlich bürgerlich aber immer überwiegend männlich. Das hat sich seit Jahren spürbar verändert und die Anzahl der reitenden Damen nimmt zur Freue Aller stetig zu. Wer auf den Nachwuchs schaut, wird zudem feststellen, dass auf Dauer die Damen weit in der Überzahl sein werden. Eine Equipage ohne Damen wird sich schwerlich finden lassen. Gleichzeitig haben wir uns langsam daran gewöhnt, dass der "Sport in rot" seine prägende Farbe zunehmend verliert und sich statt dessen in gedeckten Tarnfarbtönen präsentiert.
So richtig weiß niemand, wer, wann und vor allen Dingen warum auf die absurde Idee gekommen ist, das Tragen roter Röcke den Herren vorzubehalten. Wie es aber so ist mit Traditionen: Man nimmt Sie zur Kenntnis und gewöhnt sich daran. Man rümpft sogar die Augenbrauen, wenn man im Ausland die Damen betrachtet, die dort selbstverständlich voller Stolz in rot reiten. Erst beim zweiten Blick stellt man die deutsche Absurdität in Frage, ehe man sich beim dritten Blick an der Harmonie der Roten Röcke und den sich daraus ergebenden imposanten und prächtigen Bildern von ganzem Herzen erfreut.
Als Veranstalter mit der längsten Schleppjagd Tradition beenden wir nun offiziell das Primat der grauen Mäuse!
Traditionen sind wichtig und schützenswert. Verfilzte und ohnehin diskriminierende Zöpfe gehören allerdings abgeschnitten und in die Mottenkiste geschmissen.
Wir würden uns deshalb freuen, wenn die Jagdreiterinnen sich daran beteiligten, unserer roten Jagd die traditionelle und notwendige Farbe wieder zu geben. In Isernhagen heißen wir Sie in "Rot" herzlich willkommen.

Presseakkreditierung

Wie in jedem Jahr, so werden wir auch in diesem Jahr versuchen, unsere Fotografen und Presseberichterstatter zu einigen ausgewählten Punkten zu fahren.

Hierzu ist jedoch eine Akkreditierung unerlässlich.

Bitte wenden Sie sich zwecks der Akkreditierung an den Jagdherren!

Jagdlicher Dank

Schon jetzt danken wir allen Grundstücksbesitzern und Jagdpächtern und folgenden Sponsoren ohne die eine solche Jagd nicht möglich wäre: