kleines Lehrgangs-ABC

kleines Lehrgangs ABC

A – wie Anfahrt:
Isernhagen liegt nördlich von Hannover und ist von allen Himmelsrichtungen sehr gut zu erreichen.
B – wie Boxen:
Bei der Anmietung von Boxen sind wir Ihnen gerne behilflich. Hier hat sich Frauke Hoerster in den letzten Jahren als die Ihre kompetente Ansprechpartnerin erwiesen. Frauke kennt alle Bauern und die meisten Boxen in der Umgebung und hat noch für alle Pferde ein gutes Quartier in der Nähe gefunden. Frauke ist unter der Nummer: 0173 2030383 zu erreichen.
C – wie Charakter:
Viele Reiter halten Ihr Pferd für das Gelände ungeeignet. Es scheint Ihnen zu aufgeregt zu sein und lässt sich beim Reiten mit mehreren Pferden kaum noch oder sogar gar nicht halten. Diese Teilnehmer sind Aidan am liebsten.
Aidans besonderes Anliegen ist, das Pferd „happy“ zu machen. Es soll ein gelassenes Gefühl vermittelt bekommen und sich an ein gutes Training erinnern. Bei jungen Pferden gelingt das stets ohne Ausnahme, bei älteren, die Ängste vor Wasser oder Graben mitbringen, braucht es etwas mehr Zeit. Die meisten Pferde, die sich beim ersten Aufwärmen noch ungestüm aufführen, haben spätestens beim Nachmittagsunterricht kapiert, dass es dafür keinen Grund gibt, und sogar das Kleben unter Partnerpferden nimmt im Verlauf des Lehrgangs ab. Ist das Pferd erst mal „happy“, braucht der Reitschüler nicht mehr zu kämpfen und kann sich locker mit seinem persönlichen Ziel beschäftigen. Jeder wird hier zu einem angstfreien und lässigen Cross-Country-Rider.
D – wie Durst:
Die Verpflegung erfolgt vor Ort Morgens beim gemeinsamen Frühstück und Tags über beim Pausenpicknick. Ansonsten gibt es auf dem Gelände eine gemütliche Schänke, in der Frau Rasch Ihre kulinarischen Bedürfnisse sehr gut befriedigen kann. Die Kosten des Essens und der Getränke sind nicht in der Lehrgangsgebühr.
E – wie Einstreu:
Falls Sie mit dem Pferd anreisen, fragen Sie bitte Frauke, ob die Box selbst gestreut werden muss oder nicht.
F – wie Futter:
Frauke wird Ihnen auch berichten, ob Sie Ihr Futter für das Pferd mitbringen müssen. Hier haben wir unterschiedliche Boxenangebote.
G – wie Gelände:
Das Gelände in Isernhagen ist flach und sandig. Regen trocknet gut ab und der Boden ist im Regelfall gut zu bereiten.
H – wie Hindernisse:
Zum Ablauf des Kurses gehört auch das Überwinden von Hindernissen. Auf dem Gelände des Reitvereins befinden sich ca. 30 bis 40 jagdtaugliche überwiegend klobige Naturhindernisse. Hier gibt es Hoch- und Tiefsprünge, Baumstämme, Gräben, Gatter, Tore und eine Menge Hecken.
I – wie Impfung:
Alle Pferde müssen über einen ausreichenden Impfschutz verfügen.
J – wie Jagd:
Der Kurs wurde speziell für Jagdreiter konzipiert. Im Laufe des Kurses wird deshalb auch immer wieder auf bestimmte Problemstellungen und Lösungsmöglichkeiten bei einer Jagd eingegangen. Zum Abschluß können wir zudem Die Harrier aus Böhme begrüßen und werden hinter diesen einige Arbeitsschleppen reiten.
K – wie Knete:
Wie genießen den Luxus, von einem der besten Geländereitlehrer unterrichtet zu werden. Weder der Reitverein noch ein Anderer hat das Interesse daran, hierüber etwas zu verdienen. Im Regelfall legt der Veranstalter noch etwas dazu und ist deshalb dankbar, wenn jeder dieses zu respektieren weiß und wir nicht dem Geld hinterher rennen müssen. Für eine schnelle Zahlung der Kursgebühr nach Lehrgangsanfang sind wir immer dankbar.
L – wie Lust am Leben:
Jagdreiten ist gesellig! Leistungsdruck und Wettkampf ist dem Jagdreiten fremd. Deshalb freuen wir uns über unsere eigenen Fehler, damit alle hieraus lernen können. Niemals wird ein Reiter aufgrund seiner reiterlichen Fähigkeiten oder seines Pferdes bewertet. Entscheiden sind einzig die Kameradschaft und der Frohsinn.
M – wie Martingal:
Der Kurs wird Ihnen nur dann wirklich Spaß machen, wenn auch die Ausrüstung stimmt. Optimal ist ein Vielseitigkeitssattel oder ein Springsattel mit geringen Pauschen. Völlig ungeeignet sind Dressursättel. Das Gebiss sollte weich sein. Zudem ist immer ein Martingal zu empfehlen, der die nötige Ruhe ins Reiten bringt und den Sattel stabilisiert. Genauso geeignet sind entsprechende Vorderzeuge. Sie müssen damit rechnen, dass Aidan Ihre Ausrüstung beim obligatorischen „Sattelappell“ als „Bullshit“ bezeichnet und Sie dazu auffordert, das lieb gewordene scharfe Gebiss und eine Vielzahl anderer geläufiger Utensilien zu entfernen. Unsere Erfahrung ist einfach – Hören Sie auf Ihn!
N - Wie Notfall:
Während des Kurses steht ein Arzt und in Tierarzt in Rufbereitschaft.
O – wie Optik:
Natürlich unterliegt das Jagdreiten jahrhunderte alten Gebräuchen. Während des Kurses allerdings sollten Sie sich bequem und den Wetterbedingungen angepasst kleiden. Eine Reitkappe ist unabdingbar. Wir empfehlen zudem das Tragen einer Sicherheitsweste. das gilt auch für die Arbeitsschleppen.
P- wie Pferdepass:
Das Mitführen eines Pferdepasses ist noch niemals schädlich gewesen
Q – wie Quasseln:
Wir wollen lustig sein und den Kurs genießen. Quasseln gehört hier unbedingt dazu. Allerdings gilt auch beim Kurs die alte Weißheit, wonach derjenige, der viel redet wenig hört.
R – wie Regeln:
In keiner reiterlichen Disziplin sind Regeln wichtiger als bei Jagdreiten. Die Regeln für eine Jagd finden Sie hier.
S – wie Sporen:
Sporen sind eine Notfallinstrument und im Gelände unabdingbar. Deshalb wird Aidan von Ihnen erwarten, dass Sie Sporen dabei haben.
T – wie Turniertrottel:
Sofern Sie in Begleitung von Freunden oder Familienangehörigen anreisen, so sind diese als Zuschauer und willige Helfer, also als so genannte Turniertrottel, immer gerne gesehen. Die TT´s haben uns schon in vielen Situationen geholfen. Hinsichtlich der Kosten für deren Beköstigung sprechen Sie uns bitte an.
U – Unfall:
Niemals kann ein Unfall ausgeschlossen werden. Deshalb weisen die Veranstalter auf die Gefährlichkeit des Geländereitens hin und bitten um die größte Vorsicht und Rücksichtnahme nach den Regeln der Jagdordnung von 1971. Den Weisungen des Kursleiters ist Folge zu leisten.
Die Veranstalterund Teilnehmer haften bei Sachschäden untereinander lediglich für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
V – Versicherung:
Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs, ist eine bestehende Haftpflichtversicherung. Sofern Sie ein fremdes Pferd reiten, überzeugen Sie sich bitte, das auch dieses Risiko des Fremdreitens versichert ist.
W – wie Weide:
Sofern Sie Ihr Pferd auf eine Weide stellen wollen, setzen Sie sich bitte mit Frauke in Verbindung. Beachten Sie allerdings, dass der Kurs für das Pferd anstrengend ist und sich das Pferd über einen ruhigen Stallplatz wahrscheinlich mehr freut als über eine Weide.
X – wie Versteh nix!
Der Kurs findet grundsätzlich in englischer Sprache statt; aber Aidan hat immer noch einen Weg gefunden; um sich auch denen verständlich zu machen, die der englischen Sprache nicht so mächtig sind!
Wenn Sie Anweisungen wie "look at the Beine; watch the Zügel oder you have no plan of geradeaus" verstehen, werden Sie dem Kurs folgen können. Ansonsten gibt es immer Einen, der weiterhelfen kann,
Y – YYY – well done!
Dieser Ausruf von Aidan ist die Belohnung für Ihre harte Arbeit im Kurs und wird immer dann ausgesprochen, wenn Sie die Anweisungen richtig befolgt haben.
Z – wie Zügel:
Besonderen Wert legt Aidan auf den Einsatz von Zügeln, die durch die Hand gleiten können. Deshalb werden die typischen Zügel mit Lederrippen oder gar Treppenzügel nicht besonders gern von ihm gesehen. Aidan freut sich über den Einsatz von gummierten Lederzügeln.