Isernhagen rechtsrum 2008

Isernhagen rechtsrum 2007

Schleppjagdjagd hinter der Niedersachsenmeute!
zurück zu den Ursprüngen!

Ursel Bülthuis hatte gerufen und trotz Nieselregens und der Tatsache, dass die Jagd an einem Mittwoch Abend stattfand, kamen 52 Reiter und etliche Zuschauer nach Isernhagen.
Die Laune war entspannt und schon mit einer gewissen Routine wurde die Jagdgesellschaft mit der auf dem Voltmers Hof herrschenden Gastfreundschaft begrüßt. Nach dem Stelldichein ging es über vier anspruchvolle Schleppen durch die Hohenhorster Bauernschaft. Es wurden ca. 20 Sprünge überwunden und die Wasserdurchquerungen, die Hecken und die vor allen Dingen die Gräben verlangten den Reitern und Pferden Einiges ab. Gut, dass Frau Rasch die Jagdgesellschaft zwischendurch so hervorragend im Reitverein bei der Pause beköstigt hatte. Es kam nämlich niemand bei den Hindernissen zum Sturz und die gesamte Reiterschar fand sich fröhlich zum Abschluß im Voltmers Hof ein. Offensichtlich reifen hier die Früchte der sorgfältigen qualifizierten Ausbildung, die wir in den letzten Jahren gesät haben. Never look into the ditch!

Die Bläser waren wieder einmal hervorragend aufgelegt und verzauberten während der Jagd und danach alle Anwesenden.

Die Niedersachsenmeute war mit einer Reihe junger Hunde angereist. Diese Hunde waren zum Teil noch recht unerfahren und schienen von der ganzen Jagdgesellschaft sehr beeindruckt zu sein und verlangen der Equipage einiges ab. Das Pack war schnell und endlich konnten wir das so lange vermisste tiefe Geläut der Fuchshunde hören, als Camill von Dungern die Hunde unter das direkte Kommando nahm. Derlei aufgemuntert lief das Pack spurtreu und schnell, so dass das Folgen für die Felder ein wahrer Genuss war. Teilweise erreichten die Hunde so schnell die Schleppenleger, dass diese sich schon sehr sputen mussten, um die Schleppen abzuschließen. Insgesamt war der Eindruck, den die Hunde hinterließen, sehr positiv.

Beim abendlichen Ausklang wurde den Veranstaltern viel Lob gezollt, so dass wir hoffnungsfroh in die Zukunft schauen.

Sofern wir gesund und zahlungsfähig bleiben, würden wir uns auf ein Wiedersehen freuen.